Arbeiten in
Kreis Pinneberg

Jobs, Arbeitgeber und Karrierechancen

Arbeiten, leben und Karriere machen im Kreis Pinneberg - die Region bietet spannende Perspektiven für Fachkräfte, Berufseinsteiger*innen und Auszubildende.

Gute Verkehrsverbindungen und Einkaufsmöglichkeiten, Kitaplätze und ein riesiges Freizeitangebot in der Natur direkt vor der Haustür, großartige Karrierechancen und Weiterbildungsmöglichkeiten - und in einer Stunde sind Sie am Meer: Willkommen im Kreis Pinneberg.

Kreis Pinneberg - kleiner Kreis mit großen Chancen

Flächenmäßig ist der Kreis Pinneberg mit 664 Quadratkilometern zwar der kleinste Kreis Schleswig-Holsteins, doch mit rund 324.000 Einwohnern zugleich der bevölkerungsreichste. Das Leben spielt sich hier in acht Städten und 41 Gemeinden ab.

Die Menschen im Kreis Pinneberg profitieren von der Lage in der Metropolregion Hamburg - mit kurzen Wegen und starken Netzwerken. Zugleich punktet der Kreis mit einem hohen Freizeit-und Erholungswert: Zehn Naturschutzgebiete und reichlich Grün direkt vor der Haustür ermöglichen den idealen Ausgleich zum Alltag.

Die regionale Wirtschaft ist durch einen gesunden Branchenmix geprägt. Diese Bandbreite stärkt die wirtschaftliche Stabilität der Region. Ob Pharmaindustrie, verarbeitendes Gewerbe, Dienstleistungen oder Handel - hier finden qualifizierte Fachkräfte und Arbeitskräfte attraktive Jobperspektiven und Karrierechancen.

Arbeiten im Kreis Pinneberg: Familienbetriebe, Global Player, Hidden Champions

Die große Vielfalt an Unternehmen - insgesamt gibt es rund 14.000 Betriebe - macht den Kreis Pinneberg für Fachkräfte äußerst attraktiv.

Vom Global Player über den familiär geprägten Handwerksbetrieb, vom Hidden Champion  bis zum lokal tätigen Dienstleister: Im Kreis Pinneberg stehen fast 97.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze zur Verfügung.

Weiterkommen im Kreis Pinneberg: Anschub für die Karriere

Ob als Ingenieur, Pflegefachkraft, Bauleiter oder Sachbearbeiter - wer beruflich nicht nur ankommen, sondern auch weiterkommen möchte, findet im Kreis Pinneberg zahlreiche Möglichkeiten: Verschiedene Bildungseinrichtungen und -träger halten Angebote für nahezu jeden Berufszweig bereit:
Ob handwerklicher Meisterkurs, geprüfter Fachwirt oder Techniker: Hier wird berufliche Weiterentwicklung nicht nur ermöglicht, sondern aktiv gefördert. Im Kreis Pinneberg kann man durchstarten.
Zahlreiche Unternehmen bieten ihren Mitarbeitenden sehr gute Karrierechancen. Nicht selten führt der Berufsweg im Unternehmen von der Ausbildung bis zur Führungskraft.

Innovative Unternehmen stellen sich vor:

ISW Industrielle Sensorsysteme Wichmann GmbH
ISW Industrielle Sensorsysteme Wichmann GmbH
Jung & Co. Gerätebau GmbH
Jung & Co. Gerätebau GmbH
moin robotics
moin robotics
Regio Kliniken
Regio Kliniken
Tempelmann Feinwerktechnik GmbH
Tempelmann Feinwerktechnik GmbH
TEWS Technologies GmbH
TEWS Technologies GmbH
Tietjen Verfahrenstechnik GmbH
Tietjen Verfahrenstechnik GmbH
Witt & Sohn AG
Witt & Sohn AG

Arbeiten im Kreis Pinneberg – die wichtigsten Fragen

Noch unsicher, was Ihre berufliche Zukunft im Kreis Pinneberg betrifft? Unsere FAQ geben einen ersten Überblick:

 

Arbeiten im Kreis Pinneberg: Branchen, Chancen und Gehälter

Mit rund 14.000 Betrieben bietet der Kreis Pinneberg zahlreiche Möglichkeiten, die berufliche Zukunft zu gestalten - die folgenden Fragen und Antworten geben eine allgemeine Orientierung.

Welche Jobangebote gibt es in meiner Branche und wie finde ich eine passende offene Stelle?

Fachkräfte finden im Kreis Pinneberg vielfältige Job-Perspektiven. Ob als Pflegefachkraft im Gesundheitswesen, Ingenieurin im Maschinenbau oder Sachbearbeiterin in der Kreisverwaltung - die Branchenvielfalt eröffnet attraktive Möglichkeiten in nahezu jeder Berufsgruppe. Einen guten Überblick bieten Jobbörsen wie stepstone.de oder monster.de, aber auch regionale Portale wie kuestenfischer.de oder jobs.shz.de

Eine eigene Recherche nach dem Wunsch-Arbeitgeber zahlt sich aus. Viele Unternehmen haben zu besetzende Stellen auf ihren Webseiten, oft unter „Karriere“ oder „offene Stellen.“ Auch Initiativbewerbungen sind ein guter Weg in ein neues Unternehmen, sollten dort aktuell keine Stellen ausgeschrieben sein.

Welche Branchen bieten die meisten Arbeitsplätze im Kreis Pinneberg?

In der breit aufgestellten regionalen Wirtschaft finden sich Job-Perspektiven für eine Vielzahl an Berufsgruppen. Ein zentraler Wirtschaftsfaktor ist der Dienstleistungsbereich, aber auch die Industrie ist mit großen Arbeitgebern und mittelständischen Unternehmen stark vertreten. Handwerksbetriebe aller Gewerke gehören ebenso dazu wie die zahlreichen familiengeführte Baumschulen. Ebenso Pflege, Soziales und der Gesundheitssektor nehmen einen wichtigen Stellenwert ein. Auch der öffentlichen Dienst, etwa in der Kreisverwaltung (https://karriere.kreis-pinneberg.de/) bietet viele Möglichkeiten, die berufliche Zukunft zu gestalten.

Wie hoch ist das durchschnittliche Gehalt im Kreis Pinneberg?

Die Gehälter im Kreis Pinneberg variieren stark nach Beruf, Branche und Unternehmen, aber natürlich spielt auch die Berufserfahrung eine Rolle und ob in Vollzeit oder Teilzeit gearbeitet wird. Plattformen wie Kununu.de bieten eine erste Orientierung bei der Frage nach durchschnittlichen Verdiensten in den unterschiedlichsten Positionen. Nach Angaben des Portals gehaltsvergleich.com verdient ein Arbeitnehmer in Schleswig-Holstein im Durchschnitt 3193 Euro brutto.

Arbeitgeber aus dem Kreis Pinneberg stellen sich vor

Sie wollen hinter die Kulissen unserer erfolgreichen Unternehmen im Kreis Pinneberg schauen? Sie interessiert, welche spannenden Geschichten unsere Gründer und Startups zu ihrem Weg in die Selbstständigkeit motiviert haben? Nachfolgend erhalten Sie einen Auszug aktueller Themen und spannender Geschichten aus der Wirtschaftsregion Kreis Pinneberg.

  • Werbeagenturen setzen ihre Marketingexpertise kompetent und kreativ für Produkte, Dienstleistungen und das Image ihrer Kunden ein. Die Medienkapitän GmbH in Elmshorn ist jedoch etwas anders und geht weiter.

  • Auch in einem kleinen Dorf kann Großes geschehen. Das seit elf Jahren in Heidgraben ansässige Friseurstudio Brilliant hat den beeindruckenden Beweis angetreten: Die Handwerkskammer Lübeck ehrte das Studio als Top-Ausbildungsbetrieb 2025 sowie seine Ausbildungsabsolventin als Innungsbeste des diesjährigen Abschlussjahrgangs.

  • Auf der diesjährigen Messe „Vitafoods Europe“ in Barcelona setzte PREUSS MESSE aus Holm erneut das Standkonzept für einen langjährigen Kunden um – mit großem Erfolg. Der modulare, ressourcenschonende und kosteneffiziente Messestand erhielt von Better Stands die Auszeichnung „Gold für Nachhaltigkeit“.

  • Vier Männer und eine Frau stehen auf einem Messestand und blicken in die Kamera.

    Gute Nachricht für Elmshorn: Im Laufe des Frühjahres 2026 wird der Handelskonzern Müller eine rund 2.000 Quadratmeter große Filiale über zwei Etagen in der Elmshorner Innenstadt eröffnen.

  • Eine Gruppe von Menschen präsentiert die Urkunde der IHK zum Top-Ausbildungsbetrieb.

    Die IHK Kiel zeichnete die Jung & Co. Gerätebau GmbH aus Kummerfeld im Kreis Pinneberg als „Top-Ausbildungsbetrieb 2025“ für exzellente Ausbildung und besonderes Engagement aus. Das global agierende Familienunternehmen wird in zweiter Generation von Anke Jung geführt.

  • Betriebsnachfolger zu finden, ist für Unternehmer immer schwieriger. Wie es trotzdem perfekt klappen kann, hat Matthias Cornils auf etwas ungewöhnlichem Weg vorgemacht. Er übergab seine in Tornesch im WEP Businesspark ansässige Metalltechnik Cornils GmbH &  Co. KG  zum Jahresbeginn 2025 an den Chef von der moin robotics GmbH  Lars Kobialka, dessen Unternehmen schon länger im Cornils-Gebäude als Mieter seinen Sitz hat.

  • In Schenefeld im Kreis Pinneberg steht eine Forschungsanlage der Superlative: Der European XFEL (X-Ray Free-Electron Laser). Der weltweit größte Röntgenlaser übertrifft mit 27.000 Röntgenlichtblitzen pro Sekunde die Strahlkraft der besten Röntgenstrahlquellen herkömmlicher Art um ein Milliardenfaches.

  • Das Thema Ausbildung hat bei Tiernahrungshersteller SALVANA, der im WEP Gewerbegebiet Klein Offenseth-Sparrieshoop seinen Sitz hat, einen hohen Stellenwert. Mitte August ist das traditionsreiche Kreis Pinneberger Familienunternehmen mit knapp 200 Mitarbeitern von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Kiel zum wiederholten Mal zum „Top Ausbildungsbetrieb“ gekürt worden. Die Begründung: SALVANA verfolge ein besonders gutes Ausbildungskonzept.

  • Im Juli 2024 feierten die Handwerkerhöfe im WEP Gewerbegebiet Quickborn Nord die offizielle Eröffnung. Zwölf Unternehmen haben hier ihren neuen Firmensitz gefunden. Bereits im März konnte Marc Rathjens mit seiner Zimmerei- und Holzbau GmbH als einer der ersten Mieter einziehen.

  • Berner International in Elmshorn nimmt als Medizintechnikhersteller mit seinen Produkten und Dienstleistungen für den Personen- und Produktschutz eine marktführende Rolle ein und genießt eine hohe Reputation als Vorreiter in Sachen Laborsicherheit. Für seine hochwertigen und innovativen Entwicklungen und Produkte ist Berner mehrfach ausgezeichnet worden. Kürzlich gab es gleich zwei Auszeichnungen.

  • Etwa 1 Milliarde Pflanzen werden im Jahr von den etwa 300 Baumschulen im Kreis Pinneberg, dem größten zusammenhängenden Baumschulgebiet Europas, in hoher Qualität produziert. Darunter auch in der Baumschule Heinrich Krohn in Halstenbek.

  • Klimaneutrales Wirtschaften im Unternehmen ist nicht nur als wichtiger ökoligscher Beitrag anzusehen, sondern hat auch nicht zu unterschätzende wirtschaftliche Aspekte: Kosten lassen sich durch mehr Effizienz dämpfen und die Auftragslage kann stabilisiert oder verbessert werden, denn Kunden erwarten zunehmend nachhaltiges Handeln. Diese Erfahrung macht auch der Messebauer step one aus dem WEP Gewerbegebiet Nord in Quickborn.

  • Die letzten Vorbereitungen bei der WEP und der beauftragten Kommunikationsagentur laufen auf Hochtouren: Im Juni soll die Standortkampagne für den Kreis Pinneberg starten. Geplant ist auch am 12. Juni eine Informationsveranstaltung für Unternehmen, die in der Nordakademie in Elmshorn stattfinden wird. „Warum starten wir eine solche Kampagne, was ist ihr Inhalt, welche Kommunikationsbausteine gibt es, wie können Unternehmen Partner der Kampagne werden und welchen Nutzen haben sie davon?

  • Von der Mignonzelle bis zur Photovoltaikanlage bietet das Unternehmen AKKU SYS als führender Value-Added Distributor für Akkumulator- und Batterietechnik passende Lösungen in fast jedem Anwendungsbereich. Der Großhändler mit Hauptsitz in Halstenbek gehört seit Jahren zu den Wachstumschampions im Focus Business-Ranking.

  • „Schon an Weihnachten gedacht?“ haben die Brüder Stefan und Martin Haberland in ihrem Shop auf eine Tafel geschrieben. Und daneben stehen sie für Unternehmen und private Endverbraucher parat, die Feine Berta, der Starke Hans, der Winterkaffee und die vielen anderen Familienmitglieder von Moin Bohne -  bereit für die weihnachtliche Kaffeetafel.

  • Er ist erst 31 Jahre alt, aber bereits Meister, Betriebswirt und Firmenchef. Moritz Scheel leitet die Haustechnik Scheel in Halstenbek, ein Fachbetrieb für Sanitär, Heizung und Klimatechnik (SHK) mit 45-jähriger Tradition.

  • In unmittelbarer Nachbarschaft zum Sitz der WEP Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft des Kreises Pinneberg im Businesspark Tornesch Oha hat thyssenkrupp Plastics einen seiner deutschlandweiten 18 Standorte. Von hier aus werden Kunden in ganz Norddeutschland mit Kunststoff-Produkten beliefert.

  • Mit mehr als 100 Jahren Erfahrung im Straßen- und Tiefbau realisiert das Familienunternehmen Heinrich Uhl Bauvorhaben jeder Auftragsgröße. Zum Leistungsspektrum gehören Tiefbau, Kanalbau, Straßenbau, Erdbau und komplette Erschließung

  • Einschränkungen in Handel und Logistik in der Coronazeit haben vielen Unternehmen die Suche nach neuen Geschäftsmöglichkeiten abverlangt. Auch die Albe Alliance GmbH, seit mehr als 10 Jahren in Tornesch ansässig, war von der Krise betroffen und kam auf eine Idee, die sich als sehr erfolgreich herausstellte.

  • Was passiert, wenn ein Maschinenbauer, ein Automationsexperte und ein Ingenieur aufeinander treffen? Sie bauen Roboter. Klein, mobil, selbstlernend und günstig. Gerade recht für vielfältige Anwendungen in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).

  • Stephan Hase, geschäftsführender Gesellschafter der im Spätsommer von Pinneberg nach Prisdorf umgezogenen HNL Ingenieur- und Prüfgesellschaft mbH, gibt Einblick in das renommierte, alteingesessene und dennoch innovative Unternehmen, dessen Leistungsspektrum bundesweit geschätzt wird.

  • Eigentlich sieht Ayhan Teke mit seinem Hut, seinem Drei-Tage-Bart und dem lässigen Outfit ganz in schwarz wie ein Rock-Musiker aus. Und irgendwie ist er auch ein Künstler, allerdings einer seines Faches: Er beherrscht höchst virtuos die Klaviatur des Gerüstbaus.

  • Ein kleines Molekül mit großer Wirkung: 5-Aminolävilinsäure, kurz ALA genannt und als körpereigene Aminosäure bekannt. Sie ist im weiteren Sinne am Blutstoffwechsel beteiligt. Mit dem Einsatz eines selbst entwickelten, synthetisch hergestellten ALA-Moleküls als Vorstufe einer Substanz für die  photodynamische Diagnostik und Therapie revolutioniert das in Pinneberg ansässige Pharmaunternehmen Photonamic die Tumorerkennung und -behandlung rund um den Globus.

  • Mit Vollgas in Richtung Wirtschaft 4.0, mit angezogener Handbremse durch die Wellen der Corona-Pandemie. Kontrastreicher hätte es für die Moorreger Kock Unternehmensgruppe nicht kommen können. „Wir hatten gerade unser erstes innovatives Digitalisierungsprojekt, bei dem es um das Werkzeug-Management geht, auf den Weg gebracht, da wurden wir von der Corona-Pandemie mit all ihren Folgen überrascht.

  • Was Krankenschwester Christa Steinhauer 1994 in einer Garage in Langeln begann, entwickelte sich zu einer Erfolgsgeschichte. Aus ihrem „Eine-Frau-Pflegedienst“ ist die in Barmstedt ansässige MHP - Mobile häusliche Pflege GmbH mit 80 qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geworden, und Steinhauer hat längst auch die Abschlüsse als Pflegedienstleiterin und Betriebswirtin in der Seniorenwirtschaft in der Tasche. Jetzt wird ein weiteres Kapitel geschrieben.

  • Die 2014 gegründete SunOyster Systems GmbH mit Sitz in Halstenbek erhält für die Entwicklung einer hocheffizienten Solaranlage eine Innovationsförderung über die WTSH (Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein) aus dem Landesprogramm Wirtschaft „Energiewende und Umweltinnovationen (EUI)“.

Arbeiten im Kreis Pinneberg: Jobsuche, Bewerbung und Weiterbildung

Damit die Jobsuche erfolgreich verläuft, spielen eine überzeugende Bewerbung und die passenden Weiterbildungsangebote eine entscheidende Rolle. Die folgenden Fragen und Antworten geben einen Überblick über wichtige Themen rund um Karrierechancen im Kreis Pinneberg.

Wie finde ich schnell eine passende Anstellung im Kreis Pinneberg?

Neben Jobbörsen wie stepstone.de oder monster.de und dem regionalen Portal kuestenfischer.de oder jobs.shz.de ist die Agentur für Arbeit in Pinneberg und Elmshorn ein wichtiger Ansprechpartner. Auf der Internetseite der Arbeitsagentur (https://www.arbeitsagentur.de/jobsuche/ ) gibt es ebenfalls die Möglichkeit, gezielt nach Stellenangeboten in einer der Städte und Gemeinden im Kreis Pinneberg zu suchen. Praktisch alle Portale bieten außerdem die Möglichkeit, sich zu registrieren, um über neue Stellenangebote im Umkreis sofort informiert zu werden. Oft lohnt sich auch ein Blick bei Social Media: Viele Unternehmen bewerben ihre offene Stellen verstärkt auch zum Beispiel auf Instagram. Wer sich noch erst bei der Berufswahl (um)orientieren möchte, findet auf der Webseite praktikum-westkueste.de eine Vielzahl verschiedener Praktikumsplätze.  

 

Wie bewerbe ich mich erfolgreich auf Jobs im Kreis Pinneberg?

Für die erfolgreiche Suche nach einer Beschäftigung sollten fünf Punkte beachtet werden:

  1. Gute Vorbereitung: Dazu gehört, die Stellenanzeige genau zu lesen: Welche Qualifikation, Erfahrung und Soft Skills werden erwartet? Zum anderen gilt es, sich über das Unternehmen zu informieren, um die Bewerbung gezielt anpassen zu können: Gibt es ein Leitbild? Nicht zuletzt heißt es: die eigenen Stärken analysieren und herausfinden, welche besonders gut zu der Stelle passen.
  2. Bewerbungsunterlagen:Nichts geht über eine professionell gestaltete Bewerbung mit aussagekräftigem Inhalt: Sie stellt dem ersten Kontakt zu einem potenziellen Arbeitgeber her. Ein Anschreiben mit nicht mehr als einer Seite, ein klar strukturierter Lebenslauf mit maximal zwei Seiten, ein individuell auf die Stellenausschreibung zugeschnittener Text im Anschreiben und relevante Zeugnisse und Zertifikate.
  3. Bewerbung einreichen: Wie soll die Bewerbung das Unternehmen erreichen? Per Mail oder über ein spezielles Portal? Diese Angabe in der Stellenanzeige sollte unbedingt beachtet werden: Sie verhindert Irrläufer, die erst umständlich weitergeleitet werden müssen. In einer per E-Mail versandten Bewerbung steht die Stellenbezeichnung im Betreff. Angehängte PDF-Dateien sollten klar benannt werden, beispielsweise: „Bewerbung_Max_Mustermann_Bankkaufmann.pdf“
  4. Vorstellungsgespräch: Zur Vorbereitung gehört auch, typische Fragen wie beispielsweise „Warum wollen Sie hier arbeiten?“ im Vorfeld zu üben.
    Wer selbst aktiv Fragen an den Arbeitgeber stellt, signalisiert Interesse, etwa: Wie ist die Teamstruktur? Welche Möglichkeiten zur Weiterentwicklung gibt es?
    Beim Bewerbungsgespräch sind Pünktlichkeit, Freundlichkeit und ein gepflegtes Äußeres unverzichtbar.
  5. Nach dem Bewerbungsgespräch: Eine kurze Dankes-Mail für das Gespräch macht einen professionellen Eindruck. Dann heißt es: Geduldig sein und nicht zu früh nachhaken - oft nennt der Gesprächspartner einen Zeitpunkt. Dieser sollte vor einer Nachfrage auf jeden Fall abgewartet werden.

Gibt es Bewerbungshilfen oder Beratung für Arbeitssuchende im Kreis Pinneberg?

Auch hier ist die Agentur für Arbeit in Pinneberg die richtige Adresse. Die Mitarbeiter helfen bei einem gemeinsamen Termin mit allen benötigten Informationen rund um die Themen Berufsberatung, Arbeitsplatzvermittlung und Förderung beruflicher Weiterbildung weiter. Außerdem kann man im Auftrag der Agentur für Arbeit an Bewerbungstrainings, Lehrgänge oder Coachings teilnehmen. Einen Beratungstermin kann direkt online vereinbaren (https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/elmshorn/pinneberg).

Speziell Frauen erhalten Unterstützung bei der Neu- oder Umorientierung im Beruf bei den Mitarbeiterinnen des Projektes FRAU und BERUF (Verlinkung). Die Beratungen, in denen gemeinsam Perspektiven und Lösungsansätze bei beruflichen Umbruchsituationen entwickelt werden, sind kostenfrei.

Wo kann ich mich im Kreis Pinneberg in meinem Job weiterbilden?

Ob Techniker, Meister oder Ausbilder: Der Kreis Pinneberg bietet Arbeitnehmern viele Möglichkeiten zur beruflichen Weiterbildung. Eine Übersicht über die verschiedenen Bildungsträger gibt es unter anderem bei der Industrie- und Handelskammer Schleswig-Holstein (www.ihk.de/schleswig-holstein/bildung/weiterbildung/suche-bildungstraeger-datenbanken-1372414).
Auch die Handwerkskammer Lübeck (https://www.hwk-luebeck.de) und die Volkshochschulen im Kreis Pinneberg bieten zahlreiche Möglichkeiten und Kurse zur beruflichen Weiterentwicklung an.

Im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit in Elmshorn gibt es seit Kurzem das Angebot „Berufsberatung im Erwerbsleben“. Dieses richtet sich an alle, die mitten im Berufsleben stehen und sich neu oder umorientieren wollen oder eine Fort- oder Weiterbildung anstreben. Außerdem finden regelmäßig Informations- und Orientierungsveranstaltungen statt, die sich an Berufstätige richten, die sich mit ihren Chancen und Perspektiven auseinandersetzen möchten.

Gibt es für Arbeitslose im Kreis Pinneberg Umschulungsmöglichkeiten?

Wer sich aus der Arbeitslosigkeit heraus beruflich völlig neu orientieren möchte, kann eine Umschulung in Betracht ziehen.
Umschulungsmaßnahmen werden von anerkannten Bildungsträger wie beispielsweise die Dekra Akademie oder WBS Training angeboten. Eine Umschulung kann durch die Arbeitsagentur, die Berufsgenossenschaft oder die Deutsche Rentenversicherung gefördert werden. Allerdings müssen dafür bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden:
So hat zum Beispiel nur derjenige das Recht auf eine Umschulungsmöglichkeit, bei dem sich dadurch die Chance auf eine erfolgreiche Eingliederung in den Arbeitsmarkt erheblich erhöht.
Wer eine Umschulung in Betracht zieht, sollte sich daher im Vorfeld genau informieren: Beispielsweise bei der Agentur für Arbeit oder beim Jobcenter (für Bürgergeldempfänger). Wird eine Umschulung aufgrund berufsbedingter Erkrankungen oder Unfällen notwendig, sind Berufsgenossenschaft oder die Deutschen Rentenversicherung die richtigen Ansprechpartner. Sie informieren darüber, mit welchen Leistungen man rechnen kann.

Auf einen Schnack mit… Unternehmern aus dem Kreis Pinneberg

Was macht den Kreis Pinneberg besonders? In dieser ungezwungenen Serie erzählen Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem Kreis Pinneberg ganz persönlich, warum sie hier erfolgreich sind – ehrlich, nahbar und aus erster Hand.

Arbeiten im Kreis Pinneberg: Stellenangebote für spezielle Zielgruppen

Arbeiten im Kreis Pinneberg bedeutet vielfältige Chancen für unterschiedliche Berufsgruppen. Neben den klassischen Stellenangeboten gibt es auch zahlreiche Positionen, die speziell auf bestimmte Zielgruppen zugeschnitten sind - vom Quereinsteiger bis hin zu Minijobs für Studenten und Schüler.

Welche Jobs im Kreis Pinneberg eignen sich für Quereinsteiger?

In den fast 14.000 Betrieben im Kreis Pinneberg gibt es zahlreiche Möglichkeiten für den Quereinstieg. Auch in immer mehr Stellenanzeigen findet sich der Hinweis, dass für die zu besetzende Position auch Quereinsteiger in Frage kommen. Stellen im Einzelhandel sind ebenso dabei wie als Sachbearbeiter*in, als Reinigungskraft,  im Baugewerbe oder als Produktionshelfer. Viele Unternehmen geben Quereinsteigern mit einschlägiger Erfahrung - zum Beispiel im Büro - gerne eine Chance und qualifizieren sie entsprechend weiter. Bei Fragen zum Quereinstieg kann auch die Agentur für Arbeit weiterhelfen: Mit entsprechender Beratung und Informationen zu Weiterbildung, Umschulung und Fördermöglichkeiten.

Welche Teilzeitstellen sind im Kreis Pinneberg verfügbar?

Das Angebot an Teilzeitstellenangeboten im Kreis Pinneberg ist groß. Und auch wenn eine Stelle zunächst in Vollzeit ausgeschrieben ist: In Zeiten des Fachkräftemangels sind Unternehmen eher bereit, Kompromisse einzugehen, wenn sie eine dringend gesuchte Qualifikation nicht in Vollzeit besetzen können. Vor allem in akut vom Fachkräftemangel betroffene Berufsgruppen wie Pflege, Handwerk, Einzelhandel oder Erziehung sind die Chancen gut, eine Stelle auch in Teilzeit antreten zu können.

Gibt es im Kreis Pinneberg Mini- oder Aushilfsjobs für Schüler oder Studenten?

Mini- und Aushilfsjobs sind bei Schülern und Studenten sehr beliebt, da sie die Möglichkeit bieten, neben Schule oder Studium eigenes Geld zu verdienen und zugleich erste praktische Erfahrungen im Berufsleben zu sammeln. Im Kreis Pinneberg gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich etwas hinzu zu verdienen: Im Einzelhandel etwa, aber auch in der Produktion freut man sich über flexible Bewerber. Manche Jobs dürfen bereits ab 13 Jahren ausgeübt werden - beispielsweise Flyer verteilen oder Zeitungen austragen. Für andere wiederum müssen die Bewerber mindestens 16 Jahre alt sein, etwa, um im Einzelhandel Regale auffüllen zu dürfen. Bei der Suche nach einem Mini- oder Aushilfsjob können sowohl die klassischen Online-Jobbörsen durchsucht werden. Oft hilft auch schon eine Google-Suche mit Angabe des gewünschten Arbeitsorts weiter.