Westküste: Flächendruck und Chancen durch Energiewende
Eingeladen zu dem Forum hatte die „Energieküste“ (Regionale Kooperation Westküste), zu der die Kreise Pinneberg, Steinburg, Dithmarschen und Nordfriesland, die Wirtschaftsförderungsgesellschaften dieser Kreise (egw: Entwicklungsgesellschaft Westholstein mbH, WEP Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft des Kreises Pinneberg mbH, Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordfriesland mbH) sowie die Industrie- und Handelskammern zu Flensburg und zu Kiel gehören und zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter von den. Wie verstärkt die Energiewende den Flächendruck, was sind aktuelle Trends in der Flächennutzung, welche Chance bietet die Energiewende der regionalen Wertschöpfung und welche Chancen würde das geplante Net Zero Valley Schleswig-Holstein, eine Leuchtturmregion für klimaneutrale Industrie- und Infrastrukturentwicklung, der Energieküste eröffnen? Diese Fragen standen vordergründig im Raum.
Vorgestellt und diskutiert wurden dazu der aktuelle Gewerbeflächenonitoringbericht und eine Studie zur zukünftigen Gewerbeflächenentwicklung – Themen, die mit der Energiewende, Infrastruktur und wirtschaftlichen Entwicklung in der Region eng verknüpft sind.
Bei der Betrachtung des Gewerbeflächenmonitorings, das in Form des digitalen Flächenatlas‘ „GEMO Westküste“ aktuelle Kennzahlen zur gewerblichen Flächennutzung in der Region liefert wird deutlich: Die weitere Entwicklung von Gewerbeflächen ist für den Wirtschaftsstandort Kreis Pinneberg von besonderer Bedeutung: Hier arbeiten 44% der sozialversicherungspflichtig Beschäftigen und werden 68% der Umsätze erzielt. Zwar ist die Flächennutzungseffizienz im Vergleich zu den Nachbarkreisen hier am höchsten, dennoch unterliegt der Kreis auch der höchsten Nutzungskonkurrenz. „Besonders für den Kreis Pinneberg werden daher zukünftig die strategische Flächenentwicklung und die Flächenrevitalisierung“ eine besondere Rolle spielen“ kommentiert WEP Geschäftsführerin Dr. Jennifer Schweiger.