Unsichtbares sichtbar machen - Ausstellung im XFEL Lighthouse

Kunst im Dialog mit wissenschaftlichen Forschungsergebnissen

 

So abwechslungsreich war im Lighthouse Wissenschaftserlebniszentrum von European XFEL noch keine Kunstausstellung. Zehn Künstlerinnen und Künstler präsentieren in einer gemeinsamen Ausstellung ihre Interpretationen von Wissenschaft, Natur und Architektur. Fotografie, Videokunst, Skulpturen, Cyanographie, Malerei, Zeichnungen, Assemblagen und mehr – die Werke gehen in einen spannenden Dialog mit wissenschaftlichen Forschungsergebnissen.

 

Besonders spannend ist der Kontrast der Lichtstimmungen. Einige Exponate sind auf der lichtdurchfluteten Ausstellungsfläche im hellen Obergeschoss des Lighthouses zu sehen, während andere in einem abgedunkelten Eventraum bewusst mit UV-Licht und Lichtspots spielen.

 

Überraschende Effekte unter UV-Licht

 

Der Ausstellungstitel „Unsichtbares sichtbar machen“ beschreibt sowohl den Kern wissenschaftlicher Arbeit als auch die Vielfalt der künstlerischen Annäherungen - und lädt die Betrachter dazu ein, in virtuelle Welten einzutauchen und über das Spannungsfeld von Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit nachzudenken. Überraschende Effekte und neue Fragen entstehen insbesondere dort, wo Gemälde und Objekte unter UV-Licht ungeahnte Wahrnehmungsebenen eröffnen.

 

Die Schau trägt den Geist der Kunstausstellungen weiter, die im Lighthouse immer wieder spektakuläre Brücken zwischen Kunst und Wissenschaft schlagen. Auf diese Weise haben sich die Lighthouse-Ausstellungen ein ebenso treues wie vielseitiges Publikum erarbeitet.

 

Die Ausstellung ist seit 15. April bis 8. Mai 2026 geöffnet im Lighthouse von European XFEL GmbH, Holzkoppel 4, 22869 Schenefeld, und ist kostenlos zu sehen.

 

Weitere Information unter https://indico.desy.de/event/51195/

 

Bilder der Ausstellung vor einer schwarzen Wand mit Betrachtern
Das Spiel von Licht und Schatten, Farbe und Dunkelheit birgt zahlreiche Überraschungsmomente in der Ausstellung "Unsichtbares sichtbar machen". Foto: European XFEL

Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler

 

Anja Artzt: Videokunst | Foto/Composing | Malerei/Zeichnung | Installation Roland Büscher: Fotografie | Malerei Fritz Eckert: Lichtobjekte | Installationen Lilli Erett: Foto/Composing Susanne Ester-Habedank: Bildhauerin | Skulpturen Carsten Koch: Fotografie Günter Lange: Kalligrafie | Cyanotypie Martin Musiol: Installation | Malerei Erich Saemann: Videoinstallation | Foto/Composing Elke Werner: Assemblagen | Wachstechnik | Objekte

 

Information zu den Künstlergruppem unter www.kimkunst.de und www.kuenstlergilde-pinneberg.de

 

Eine lichtdurchflutete Ausstellungsfläche in blau gehalten, wo die Bilder an der Wand wirken
Auf der lichtdurchfluteten Ausstellungsfläche im Obergeschoss des Lighthouse Wissenschaftserlebniszentrums kommen Bilder und Objekte der Künstlergruppen besonders gut zur Geltung. Foto: European XFEL

Führungen durch die Ausstellung

 

  • Samstag, 02. Mai (10:30-15:30): Roland Büscher, Susanne Esther-Habedank, Günter Lange, Elke Werner
  • Montag, 04. Mai (10:00-15:00): Anja Artzt
  • Mittwoch, 06. Mai (10:00-20:00): Anja Artzt, Elke Werner
  • Freitag, 08. Mai (10:00-17:30): Roland Büscher, Susanne Esther-Habedank
  • Samstag, 09. Mai (10:30-15:30): Carsten Koch, Lilli Erett

 

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