Konjunkturbarometer macht Sprung nach oben

Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) sprang im Februar auf 101,6 Punkte. Es lag damit fast sieben Punkte über dem Januar-Wert und erstmals seit knapp drei Jahren wieder über der 100-Punkte-Marke.

 

Mitarbeiter bei der Arbeit an einer Maschine

Die neutrale 100-Punkte-Marke zeigt ein durchschnittliches Wachstum der deutschen Wirtschaft an. „Die Signale, dass Deutschland in diesem Jahr den Weg aus der wirtschaftlichen Stagnation findet, werden stärker“, kommentiert DIW-Konjunkturchefin Geraldine Dany-Knedlik die Februar-Daten. „Insbesondere die finanzpolitischen Impulse wirken zunehmend und dürften die gesamtwirtschaftliche Nachfrage im weiteren Jahresverlauf stützen.“

Die lange pessimistische Stimmung bei Unternehmen und Haushalten hat sich zuletzt etwas aufgehellt. Gleichzeitig bleibt die Unsicherheit ein zentraler Belastungsfaktor und bremst die Dynamik der Erholung. Noch ist unklar, wie rasch und in welchem Umfang die bereitgestellten öffentlichen Mittel tatsächlich in konkrete Investitionen und zusätzliche Wertschöpfung münden und ob die wirtschaftspolitischen Reformanstrengungen zügig vorankommen. Dazu kommen anhaltende außenwirtschaftliche Belastungen, wie die schwer kalkulierbare US-amerikanische Zollpolitik. Abzuwarten bleiben zudem die konjunkturellen Auswirkungen des Iran-Konflikts.

 

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