Kommunen diskutieren über Entwicklungschancen der Region

Zwei Regionalkonferenzen der RK Westküste im Februar waren Diskussionsplattform für das Strategische Regionalentwicklungskonzept (SREK), das die Entwicklungschancen der Region bis 2040 bündelt und strategische Leitlinien für die Kommunen bereithält.

Publikum von hinten, das den Worten von Gemeindevertretern auf dem Podium, so auch Pinnebergs Bürgermeister Thomas Voerste, lauscht.
Pinnebergs Bürgermeister Thomas Voerste (3.v.l.) wies auf die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Wohnraumschaffung für zuziehende Fachkräfte hin. Foto: RK Westküste/PGN

Energieküste Zentrum der integrierten Energiewende

 

Die Energieküste mit ihren vier Kreisen Pinneberg, Steinburg, Dithmarschen und Nordfriesland ist ein hochdynamisches Zentrum der integrierten Energiewende. Aber wie können die Entwicklungschancen der Region gebündelt werden und welche strategischen Leitlinien leiten sich für die Kommunen ab? Das Strategische Regionalentwicklungskonzept (SREK), das aktuell im Auftrag der Regionalen Kooperation (RK)Westküste erarbeitet wird, bietet als Leitplanke einen Orientierungsrahmen in den strategischen Handlungsfeldern "Ansiedlung", "Kulturlandschaft", "Wohnen" und "Verkehr".

 

Hohe Qualität des Lebensraumes gewährleisten

 

Auf der ersten SREK-Regionalkonferenz wurden die strategischen Leitlinien des SREK zahlreichen Gemeinde- und Kommunalvertretern sowie weiteren regionalen Akteuren vorgestellt. Auch Bürgermeister aus dem Kreis Pinneberg diskutierten stellvertretend für die Kommunen der Region über die Frage, wie diese Leitlinien die gesteckten Ziele erreichen und gleichzeitig die hohe Qualität unseres Lebensraums gewährleisten können. Thomas Voerste, Bürgermeister der Stadt Pinneberg, beleuchtete die Herausforderungen der Kommunen, die sich bei der Schaffung von bedarfsgerechtem Wohnraum für zuziehende Arbeitskräfte ergeben: zum einen durch die Flächenknappheit, zum anderen durch das Sicherstellen der Verkehrsanbindung von Wohn- und Gewerbegebieten. Jan Krohn, Bürgermeister der Gemeinde Halstenbek, sprach sich in einem weiteren Panel unter anderem für eine Synchronisierung von Gewerbeflächen- und Netzausbauplanungen aus.

 

„Eine gelungene Veranstaltung“

 

Elmshorns Wirtschaftsförderin Angelika von Bargen und Elmshorns Stadtplaner Tobias Thelo, die die Veranstaltung ebenfalls besuchten, ziehen eine positive Bilanz "Eine gelungene Veranstaltung zur Vorstellung des SREK. Ein Initial zu interkommunalem Austausch zu den vorgestellten Handlungsfeldern Ansiedlung & Kulturlandschaft und Wohnen & Verkehr. Besonders herausgestellt wurde, wie wichtig die Bereitstellung der Verkehrs- und Versorgungsinfrastruktur ist. Spannend für uns war die Darstellung der Verzahnung und Abhängigkeiten der Themen miteinander."

Nach Fertigstellung des SREK im Herbst dieses Jahres geht es um die Umsetzung von Projekten für die Weiterentwicklung der Energiekompetenzregion Westküste.

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