Erlebnisbesuch der Vogelstation Wedeler Marsch
Das Frühjahr naht, die Natur lockt zu Ausflügen. Ein besonderes Erlebnis bietet der Besuch der Vogelstation in der Wedeler Marsch, wo sich im Laufe eines Jahres bis zu 160 Vogelarten unter Führung des NABU beobachten lassen – auch im März.
Wedeler Marsch hat internationale Bedeutung
Die Wedeler Marsch im südlichen Kreis Pinneberg gehört zum Regionalpark Wedeler Au und hat internationale Bedeutung als Durchzugs-, Rast- und Überwinterungsgebiet für viele Vogelarten. Sie liegt genau im Knotenpunkt des ostasiatischen Zuwegs, der die Brutgebiete im Norden mit den Winterquartieren in Südeuropa und Afrika verbindet. Im Laufe des Jahres lassen sich an der NABU Vogelstation nahe des Fährmannssands bis zu 160 Vogelarten beobachten. Im Frühling zum Beispiel Kiebitze, Löffelenten, Rotschenkel und Kanadagänse.
Vogelkundliche Beobachtungen mit fachkundiger Begleitung
An der 1984 eröffneten Vogelstation erfassen ehrenamtliche Naturschützer/-innen des NABU Hamburg und des Arbeitskreises Naturschutzwarte Hamburg die Vogelwelt der Wedeler Marsch. Auf Veranstaltungen informieren sie Besucher/-innen über die Natur und die Vögel vor Ort. Für die Beobachtung der Vögel stehen Ferngläser zur Verfügung. Geöffnet ist die Station für Besuche von Mittwoch bis Sonntag sowie feiertags von 10 bis 16 Uhr. Parkplätze gibt es am Fährmannssand, die Anfahrt per Rad ist jedoch empfehlenswert.
Im März sind Besucher zu zwei Veranstaltungen eingeladen:
- Mittwoch, 4.3., 16 Uhr
Pfeifenenten, Blässgänse & Co – Wasservögel hautnah beobachten - Mittwoch, 18.3., 16 Uhr
Kiebitz, Rotschenkel & Co. -Wiesenvögel in der Wedeler Marsch
Beide vogelkundlichen Beobachtungen werden von Lars Habenicht vom NABU begleitet. Um eine Spende wird gebeten.
Information und Anmeldung