Einsparpotenziale durch Elektrifizierung und Digitalisierung

Wie viel Energie sparen Elektrifizierung und Digitalisierung bei Gebäuden ein und was bedeutet das für die Betriebskosten? Eine neue Studie des Fraunhofer ISI im Auftrag des Verbands der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI) beziffert dies ganzheitlich.

35 Prozent des deutschen Endenergieverbrauchs sind auf den Gebäudesektor zurückzuführen. Einsparungen sind durch elektrische und digitale Technologien möglich. Wie hoch das Potenzial sein kann, hat das Fraunhofer ISI berechnet. Die Wissenschaftler betrachteten dabei die Bereiche Wärmeerzeugung, Warmwasserbereitung, Beleuchtung, Lüftung, Photovoltaik und Batteriespeicher sowie Elektromobilität. Ergebnis: Der Endenergiebedarf eines Gebäudes kann durch den neuen flächendeckenden Einsatz von innovativer elektrischer und digitaler Technologie im Vergleich zu der herkömmlichen Ausstattung deutlich gesenkt werde - je nach Typ bei Bürogebäuden um 57 Prozent und bei Produktionsgebäuden um 52 Prozent. Noch stärker fällt der Einspareffekt bei Mehrfamilienhäusern mit 67 Prozent und bei Einfamilienhäusern mit 89 Prozent aus.

Zu den energiesparenden Maßnahmen zählen unter anderem effiziente Wärme- und Warmwassererzeugungssysteme, moderne Beleuchtungstechnologien (LED) mit intelligenter Steuerung, Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung, dezentrale Energieerzeugung durch Photovoltaik, Batteriespeicher und bidirektionales Laden von Elektrofahrzeugen sowie intelligente Energiemanagementsysteme und Gebäudeautomation.

Zur Studie

Einsparpotenziale elektrischer und digitaler Technologien im Gebäude

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